Inkrementale Drehgeber
Inkrementale Drehgeber geben pro Umdrehung eine feste Zahl an Impulsen aus. Drehzahl und Drehrichtung lassen sich aus Frequenz und Phasenlage der beiden Kanäle A und B ablesen, die Absolutposition muss nach jedem Einschalten per Referenzfahrt bestimmt werden.
HTL-Signale mit 24 V werden industriell in Förderanlagen, Druck- und Verpackungsmaschinen eingesetzt. Der höhere Signalpegel ist robust gegen EMV-Störungen auf längeren Kabelstrecken.
TTL-Varianten mit 5 V und RS-422-Differenzsignalen passen zu Servoregelungen, Positioniersteuerungen und Reglerkarten in Werkzeugmaschinen.
Hohlwellen-Varianten mit großem Innendurchmesser kommen als Handräder, Spindelaufsätze und an Wellen zum Einsatz, wo die Welle durch den Geber hindurchläuft.
Auflösungen liegen üblicherweise zwischen 100 und 10.000 Impulsen pro Umdrehung.
Für explosionsgefährdete Bereiche gibt es ATEX-Varianten, für raue Umgebungen Ausführungen in IP67 und IP68 mit Edelstahl-Lagergehäusen.