Seilzugsensoren
Seilzugsensoren messen lange Linearwege, indem ein aufwickelbares Messseil an das bewegte Bauteil geheftet wird. Im Gehäuse sitzt die Wegaufnehmer-Mechanik (Potentiometer oder Drehgeber), die das Aufrollen in ein Positionssignal wandelt.
Kompakte Kunststoffbauformen mit Potentiometer-Ausgang decken Hübe bis 5 Meter ab. Sie werden kostensparend in Bühnentechnik, Prüfständen und Modellbau eingesetzt.
Robuste Metallgehäuse mit SSI-, CANopen- oder analoger Schnittstelle erreichen 20 bis 50 Meter. Sie übernehmen die Positionsrückmeldung an Hydraulikzylindern in Mobilhydraulik, Hubarbeitsbühnen, Scherenbühnen und Teleskoparmen von Kranen.
Edelstahl-Ausführungen mit Schutzart IP67/IP69K qualifizieren sich für Schiffs-, Offshore- und Waschstraßen-Anwendungen.
Gegenüber magnetostriktiven oder optischen Wegaufnehmern sind Seilzugsensoren bei vergleichbarer Messlänge deutlich günstiger und einfacher nachzurüsten, allerdings mechanisch verschleißbehaftet.