Kapazitive Sensoren
Kapazitive Sensoren erfassen Füllstände, Anwesenheit und Materialübergänge berührungslos über die Änderung eines elektrischen Feldes. Sie sprechen auf leitfähige und nichtleitfähige Medien an, also Wasser, Öl, Granulate, Kunststoffe und Schüttgüter. Eingesetzt werden sie für Grenzstandüberwachung an Tanks, Silos und Rohrleitungen sowie zur Objekterkennung durch dünne Wandungen.
Im Sortiment führen wir Bauformen mit fester Schaltschwelle und Ausführungen mit Potenziometer zur manuellen Empfindlichkeitsanpassung. Die Hauptlieferanten sind Turck und IPF.
Für die Steuerungseinbindung stehen Modelle mit einem Schaltausgang und zwei Schaltausgängen zur Wahl, anschlussseitig in 3-Leiter- oder 4-Leiter-Technik.
Schaltfrequenzen reichen von trägen 10 Hz und 50 Hz für Grenzstand bis zu schnellen Varianten mit 50 kHz und 100 kHz für Stückzählung. Der häufigste Wert im Sortiment ist 100 Hz.
Für Außenbereich und Kühlanwendungen finden sich Modelle mit Umgebungsbereich ab -25 °C sowie ab -40 °C. Für Medien bis 100 °C gibt es Ausführungen ab Mediumtemperatur -25 °C und ab -40 °C.
Versorgungsseitig dominiert der Bereich 10 bis 30 VDC mit Untergrenze 10 V, für PLC-nahe Installationen auch ab 20 V. Preislich starten Standardausführungen bei 62,10 EUR, Spezialausführungen für höhere Mediumtemperaturen liegen im oberen Preisbereich.