Zylindersensoren
Zylindersensoren erfassen die Kolbenposition pneumatischer und hydraulischer Antriebe magnetisch über einen im Kolben integrierten Permanentmagneten. Die Modelle im Sortiment arbeiten mit Reedkontakt oder PNP-Halbleiterausgang und melden Endlagen an die übergeordnete Steuerung. Typische Einsatzfelder sind Greifer, Spannvorrichtungen und Lineareinheiten in der Montageautomation.
Mechanisch dominiert die Bauform für die 6,2 mm T-Nut mit Einbau von oben oder seitlich. Steckanschlüsse kommen überwiegend als M12-Variante, daneben gibt es M8-Kabelstecker mit Festkabel in 0,3 m, 0,6 m, 1 m, 2 m, 5 m und 10 m.
Elektrisch sind 10–30 V DC der Standard. Der Großteil ist als 3-Leiter-Ausführung verdrahtet, 4-adrige Varianten sind selten. Schaltfrequenzen liegen meist bei 1000 Hz, für langsamere Anwendungen reichen 500 Hz, für schnelle Taktungen stehen 2000 Hz bereit.
Thermisch ist der Bereich -25 bis 75 °C abgedeckt. Gehäuse aus Aluminium, Zinkdruckguss oder Kunststoff werden in Schutzart IP67 ausgeliefert. Teile des Programms stammen von IPF, inklusive PTFE-Leitungen für aggressive Medien.
Preislich reicht das Sortiment vom Einstieg bei 32,30 € bis zu Spezialausführungen für 4426,20 €. Schaltzustände werden über LED angezeigt, die Sensorfläche liegt in Gerätemitte oder Geräterandbereich.