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Sensortypen im Überblick: von induktiv bis Radar

Welcher Sensortyp passt zu welcher Anwendung? Diese Übersicht stellt die gängigen Industriesensoren mit ihrem Messprinzip, typischen Einsatzgebieten und den wichtigsten Auswahlkriterien vor. Jeder Typ verlinkt auf die passende Produktkategorie im Shop.

Positionssensoren

Induktive Sensoren erkennen metallische Objekte berührungslos über ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld. Sie sind robust, schnell und verschleißfrei, der Standard für Endlagenabfrage und Positionserkennung. Mehr dazu bei den induktiven Sensoren im Shop.

Kapazitive Sensoren detektieren neben Metall auch Kunststoff, Holz, Flüssigkeiten und Schüttgut, weil sie auf eine Kapazitätsänderung reagieren. Sie eignen sich besonders zur Füllstandserkennung durch Behälterwände hindurch. Zu den kapazitiven Sensoren.

Optische Sensoren nutzen Licht und erreichen große Reichweiten. Man unterscheidet Einweglichtschranke, Reflexionslichtschranke und Reflexionslichttaster. Sie sind ideal für die Objekterkennung über Distanz. Zu den optischen Sensoren.

Ultraschallsensoren messen über die Laufzeit eines Schallimpulses, unabhängig von Farbe, Glanz oder Transparenz des Objekts. Sie punkten bei klaren Flüssigkeiten und glänzenden Oberflächen, an denen optische Verfahren scheitern. Zu den Ultraschallsensoren.

Prozesssensoren

Drucksensoren erfassen Relativ-, Absolut- oder Differenzdruck und geben ihn als 4–20 mA, 0–10 V oder per IO-Link aus. Sie überwachen Hydraulik, Pneumatik und Prozessmedien. Zu den Drucksensoren.

Temperatursensoren messen meist über Widerstandsfühler (PT100/PT1000) oder Thermoelemente. Die Wahl hängt von Messbereich und geforderter Genauigkeit ab. Zu den Temperatursensoren.

Durchfluss- und Füllstandssensoren überwachen flüssige und gasförmige Medien: kalorimetrisch, magnetisch-induktiv, per Radar oder Ultraschall. Zu den Durchflusssensoren und Füllstandssensoren.

Motion Control

Drehgeber erfassen Winkel, Position und Drehzahl. Absolutdrehgeber liefern jederzeit einen eindeutigen Positionswert, während inkrementale Drehgeber Impulse zählen und nach dem Einschalten eine Referenzfahrt benötigen. Zu den Absolutdrehgebern und inkrementalen Drehgebern.

Den passenden Typ auswählen

Die Entscheidung zwischen den Typen treffen Sie anhand von Material, Abstand, Umgebung und gefordertem Signal. Eine strukturierte Entscheidungshilfe gibt unser Ratgeber zur Sensor-Auswahl. Eine schnelle Vorauswahl liefert der KI-Berater.

Faustregel
Das Material entscheidet zuerst: Nur Metall spricht für induktive Sensoren, alle anderen Materialien für kapazitive, optische oder Ultraschallsensoren. Abstand, Umgebung und Signal kommen danach.

Weiterführende Artikel

Einzelne Sensortypen vertiefen unsere Detailartikel. Eine strukturierte Entscheidungshilfe über alle Typen hinweg gibt der Ratgeber zur Sensor-Auswahl, Kennwerte erklärt das Glossar, Einzelfragen beantwortet die FAQ.