Strömungsüberwachung – Überwachungsumfang gemäß Flow Modul Remote-Probe
Eigenschaften
- • Thermodynamisches Arbeitsprinzip
- • Funktionsumfang gemäß Flow Modul
- • Frei ausrichtbare Sensoreinheit
- • Einsteckmontage via Adapter
- • Einschraub-Adapter M18 x 1,5
Funktionsprinzip
Die Strömungssensoren der FCST-Reihe arbeiten nach dem thermodynamischen Prinzip. Das Einsteckmontage-Konzept erlaubt eine freie Ausrichtung der Sensoreinheit innerhalb des Strömungskanals, unabhängig von der Montage des Prozessanschlusses. Neben der so gewonnenen Modularität erleichtert das zusätzlich den gerichteten Einbau, der für eine zuverlässige und präzise Strömungsüberwachung von großer Bedeutung ist. Die Einschraubadapter existieren in gängigen industriellen Gewindegrößen. Dadurch kann sich das System, bestehend aus Sensoreinheit und Einschraubadapter, problemlos an die unterschiedlichen Applikationsanforderungen anpassen. Aufgrund der modularen Einsteckmontage hält das System zudem hohen Prozessdrücken stand. Die Remote-Probes werden an die IO-Link-fähigen Flow Module FM angeschlossen. So werden zusätzlich zur Strömungsgeschwindigkeit kontinuierlich die Medientemperatur sowie etwaige Diagnosen erfasst. Insbesondere der innovative QuickTeach sowie die Möglichkeit, Prozesswerte und Geräteparamter via IO-Link zu übertragen sowie die Implementierung zahlreicher Diagnosefunktionen sind auf eine einfache Bedienung und umfassende Funktionalität zugeschnitten. Umfangreiche Indikations-LEDs sowie ein 10-Segment-LED-Band zeigen den aktuellen Applikations- und Gerätestatus direkt am Flow Modul an.
Allgemein
| Arbeitsbereich Wasser | 1…150 cm/s |
| Arbeitsbereich Öl | 3…300 cm/s |
| Einschaltzeit | typ. 2 s (1…13 s) |
| Bereitschaftszeit | typ. 8 s (2…15 s) |
| Mediumtemperatur | von -20 bis 80 °C |
| Einbaubedingungen | Eintauchsensor |
| Temperaturgradient | ≤ 250 K/min |
Mechanische Daten
| Dichtung | FPM |
| Fühlermaterial | Edelstahl, 1.4571 (AISI 316Ti) |
| Elektrischer Anschluss | Steckverbinder, M12 x 1 |
| Gerichteter Einbau | Um das volle Leistungspotential des Sensors abzurufen, kann der Sensor gerichtet |
| Gerichteter Einbau | eingebaut werden. Insbesondere bei der Überwachung von schlecht wärmeleitenden Medien wie bspw. Öle, Flüssigkeiten mit hohen Feststoffanteilen, abrasive Medien, etc., in Prozessen mit schnellen Temperaturänderugen (K/min) sowie generell bei |
| Gerichteter Einbau | Komponenten mit analogem Ausgang ist auf den gerichteten Einbau des Sensors zu |
| Gerichteter Einbau | achten. |
| Gerichteter Einbau | Der gerichtete Einbau ist sichergestellt, sobald die effektive Strömungsrichtung der |
| Gerichteter Einbau | Applikation mit der auf dem Sensor vorhandenen Markierung Flow Direction übereinstimmt. |
| Druckfestigkeit | 100 bar |
| Montageadapter | Der Einbau der frei ausrichtbaren Strömungssensoren erfolgt über Montageadapter des Typs FCA-FCST. Der Adapter wird in ein T-Stück bzw. in eine Schweißmuffe eingeschraubt und je nach Typ gedichtet. Bei der Montage von Adaptern mit zylindrischem Gewinde ist grundsätzlich die beiliegende Dichtung zu verwenden (bspw. |
| Montageadapter | G1/4, G1/2, G3/4, etc.). Montageadapter mit NPT-Gewinde werden generell ohne |
| Montageadapter | Dichtung ausgeliefert (bspw. N1/2). Hier ist Hanf bzw. Teflonband zu verwenden. |
| Montageadapter | Mit der unverlierbar zwischen oberem Gehäuseteil und Konusabschnitt angebracht |
| Montageadapter | Überwurfmutter wird der Sensor anschließend im Adapter fixiert. |
| Prozessanschluss | M18 x 1.5 Innengewinde |
| Bauform | Eintauch |
| Gehäusewerkstoff | Edelstahl, 1.4571 (AISI 316Ti) |
| Einbauposition | Um potentielle Fehlinterpretationen durch Störgrößen zu minimieren, ist es empfehlenswert, den Sensor in einem Mindestabstand von 3 x di vor und 5 x di nach Krümmungen, Querschnittsänderungen, Ventilen, etc. zu positionieren. |
| Einbauposition | ■Wird der Strömungskanal nicht komplett vom Medium durchströmt, wird empfohlen, |
| Einbauposition | den Sensor von unten zu montieren. |
| Einbauposition | ■Sind Ablagerungen nicht auszuschließen, wird empfohlen, den Sensor seitlich zu |
| Einbauposition | montieren. Dabei ist zu beachten, dass sich Ablagerungen auch an der Sensorspitze bilden können, was das Überwachungsergebnis beeinflussen kann. Daher wird |
| Einbauposition | empfohlen, den Sensor in regelmäßigen Abständen zu reinigen und das damit verbundene Wartungsintervall entsprechend zu wählen. |
| Einbauposition | ■Ist mit Blasenbildung zu rechnen, muss durch den Einbau sichergestellt sein, dass |
| Einbauposition | sich kein Luftpolster im Bereich der Sensorspitze befindet. |
| Einbauposition | ■Sofern der Sensor in einer senkrechten Rohrleitungen montiert wird, wird empfohlen, den Sensor innerhalb der Steigleitung zu positionieren. |
Elektrische Daten
| Schutzart (IP) | IP67 |
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